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Drill Dozer
Drill Dozer Cover
Entwickler Game Freak
Verleger Nintendo
Veröffentlichung(en) Japan 22. September 2005
America 6. Februar 2006
Genre(s) Action
Freigegeben ESRB: Everyone
Konsole(n) Game Boy Advance
CreditsGalerie

Drill Dozer ist ein Spiel für den Game Boy Advance, welches am 22. September 2005 erstmals in Japan erschien. Nach Europa kam es nie, nur in den USA wurde es noch am 6. Februar 2006 veröffentlicht. Developer ist Game Freak, wobei Game Freak eigentlich nur Pokémon-Spiele entwickelt. Publisher des Spiels ist Nintendo.

Handlung

Jill mag zwar wie ein normales Schulmädchen aussehen, doch sie ist die Tochter von Doug, dem Boss der Red Dozers, einer berühmten Bande ehrenvoller Diebe. Als sie eines Tages nach Hause kommt, findet sie ihren Vater in krankenhausreifem Zustand vor und erfährt von ihren Kameraden, dass der rote Diamant, ein Andenken an Jills verstorbene Mutter, von der Skullker-Gang entwendet wurde. Von Wut gepackt bemannt sie kurzerhand die Geheimwaffe der Red Dozers: Den Drill Dozer, einen kleinen Bohr-Roboter. Auf ihrer Suche nach dem roten Diamanten entdeckt Jill, dass noch weitere dieser Edelsteine auf der ganzen Welt verteilt sind und enorme Kräfte verbergen.

Gameplay

Drill Dozer als Jump 'n' Run zu bezeichnen, ist vielleicht nicht ganz richtig: Zwar stampft und hüpft der zweibeinige Mecha zusammen mit seiner Pilotin durch die abwechslungsreichen Welten, viel wichtiger als der Sprung-Knopf sind hier aber die Schultertasten, mit denen kräftig gebohrt wird. Während R den Bohrer im Uhrzeigersinn dreht, schickt ihn L in die entgegengesetzte Richtung. Zwar ist die Bohrrichtung meist unwichtig, einige Situationen im Spiel erfordern jedoch ein genaues Abstimmen der beiden Schultertasten, wie z.B. Röhren, durch die man sich nur im bzw. gegen den Uhrzeigersinn drehen kann. Doch das ist nur eine der unzähligen cleveren Spielideen, welche die Entwickler in die Cartridge gepackt haben: So kann sich Jill beispielsweise von Blöcken abstoßen, indem sie sich in eine Richtung in sie hineinbohrt und den Bohrer daraufhin schnell in die entgegengesetzte Richtung dreht. An anderen Stellen muss sie sich in Lifts festbohren oder mit einem gekonnten Slide durch enge Passagen schlittern.

Am Anfang eines jeden Levels startet der Spieler mit Minimalausrüstung und muss so schnell wie möglich zusehen, seinen Bohrer aufzustocken. Dafür sind spezielle Zahnräder zu finden, die die Geschwindigkeit des Bohrers erhöhen. Schaltet der Spieler also vom ersten in den zweiten und später auch in den dritten Gang, so gleitet der Drill Dozer durch harte Steinblöcke wie durch Butter und ist sogar in der Lage, spezielle Sperren zu zerstören, die sich andernfalls von selbst wiederherstellen. Natürlich kann der Bohrer auch als Waffe eingesetzt werden: Skullker-Schurken können gegen diesen nicht viel ausrichten, selbst gegnerische Geschosse prallen einfach an der Stahlspirale ab. Endgegner entblößen meist eine Öffnung oder Schraube, an der Jill herumbohren kann, bis die teils riesigen Kampfroboter endlich ihren Geist aufgeben. Sollte ein Endgegner trotzdem einmal Probleme bereiten oder ein Material undurchdringbar erscheinen, so bietet der hauseigene Shop weitere Energietanks und verbessertes Bohrwerkzeug an. Auch Landkarten, die den Weg in geheime Levels verraten, können hier erworben werden. Bezahlt wird mit Chips, welche sich in Blöcken, zerstörbarer Innenausstattung und brüchigen Wänden finden lassen.

Übrigens kann der Bohrer des Drill Dozer noch mehr, als Wände einreißen: Wird eine Schiffsschraube oder ein Propeller daran befestigt, so bewegt sich der Roboter durch tiefe Gewässer oder erhebt sich in die Lüfte. Die Steuerung ist in diesen Leveln zwar etwas gewöhnungsbedürftig, eine willkommene Abwechslung stellen sie aber allemal dar.

Leider ist Drill Dozer, wie viele GBA-Spiele, recht kurz und kann in wenigen Stunden beendet werden. Sammler machen sich nach dem Endkampf auf, alle 31 versteckten Schätze zu sammeln, während Leute, die eine Herausforderung suchen, sich an die Geheimlevels wagen und den höheren Schwierigkeitsgrad freizuspielen versuchen. Während all dem wird der Handheld übrigens kräftig durchgeschüttelt: Das etwas größere Spielmodul (gefärbt in passendem Ziegelrot) beherbergt nämlich eine Rumble-Funktion! Diese besitzt zwar keine wichtige Rolle im Gameplay, trägt aber zu einem authentischen Spielgefühl bei.

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