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Game Cube

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Game Cube
GameCube.jpg
Publisher(s) Nintendo
Relase(s) Japan.gif 14. September 2001
America.gif 18. November 2001
Europe.gif 3. Mai 2002
Vorgänger Nintendo 64
Nachfolger Wii


Der GameCube (engl. für Spielwürfel) (jap. ニンテンドー ゲームキューブ Nintendō Gēmukyūbu, kurz GCN) ist eine Videospielkonsole von Nintendo. Er gehört zur selben Konsolengeneration wie die Sega Dreamcast, die Sony PlayStation 2 und die Microsoft Xbox. Der Nachfolger des GameCube ist Wii; der Vorgänger ist die Nintendo 64.

Geschichte

Nintendo veröffentlicht den GameCube am 3. Mai 2002 in Deutschland. In den USA ist die Konsole seit dem 18. November 2001 erhältlich, in Australien seit dem 17. Mai 2002. Arbeitstitel war zunächst Dolphin. Kurzzeitiger Arbeitstitel war danach Starcube. Offiziell abgekürzt wird die Konsole mit GCN, häufig zu lesen ist auch NGC, was jedoch dem Neo Geo Color entspricht.

Ursprünglich von Nintendo mit dem Ziel entwickelt, das Unternehmen wieder an die Spitze der Konsolenhersteller zu führen, musste Nintendo schon zur Veröffentlichung des GameCube herbe Rückschläge einstecken: Die Verkaufszahlen lagen deutlich unter denen der PlayStation 2, mit Microsoft (Xbox) hatte Nintendo außerdem einen starken neuen Konkurrenten, vor allem in den USA, Nintendos traditionell stärkstem Markt. Ein weiteres Problem war nach Bekanntwerden der Verkaufszahlen die schlechte Unterstützung durch andere Hersteller. Dies führte zu weiterem Nachlassen der Verkäufe – bis ins dritte Jahr lagen GameCube und Xbox etwa gleich; ab 2004 knickten die Verkaufszahlen von Nintendos Konsole innerhalb weniger Monate ein.

Unabhängige Entwickler spendierten der Konsole keine Exklusivtitel mehr, und Nintendo selbst war damit beschäftigt, Spiele für die neue Handheldkonsole, den Nintendo DS, zu entwickeln, der Ende 2004 vorgestellt wurde. Die Folge war eine anhaltende Software-Flaute ab Mitte 2004 bis zum Erscheinen der Nachfolgekonsole (Wii): Neue Spiele erschienen nur noch spärlich.

Bis heute verkaufte Nintendo rund 21,5 Millionen GameCube – weit weniger als das Konkurrenzgerät von Sony und auch etwas weniger als das von Microsoft. Dennoch wird der GameCube allgemein nicht als Flop gewertet, da Nintendo mit diesem Geschäftszweig immer einen bescheidenen Gewinn erwirtschaftete. Außerdem lagen die Verkaufszahlen weit über den Zahlen der Sega-Konsole Dreamcast

Der GameCube ist das Zuhause vieler bekannter Spieleserien wie zum Beispiel Animal Crossing Donkey Kong, The Legend of Zelda und Super Mario. Zusätzlich wurden auch ganz neue Spielideen hervorgebracht wie etwa das außergewöhnliche Pikmin; daneben belebte Nintendo die Metroid Serie mit Metroid Prime und Metroid Prime 2 wieder.

Hardware

CPU

GEKKO.jpg

Der Prozessor des GameCubes

  • Name: Gekko
  • Art: 64 Bit RISC Prozessor
  • Leistung:
    • CPU: 1,9 GigaFlops/ 925 MIPS
    • Gesamtsystem: 13 Giga-Flops (Spitze) (MPU, Geometry Engine, HW Lighting Total)
  • Hersteller: IBM
  • Kern: PowerPC 750CXe (G3) ähnlich
  • Herstellungsverfahren: 0,18 Mikrometer (IBM Copper-Wire-Technologie)
  • Taktfrequenz: 485 MHz, 162 MHz Front Side Bus
  • CPU Kapazität: 1125 Dmips
  • Interne Datenpräzision:
    • 32-bit Integer
    • 64-bit Floating-point
    • 2x 32-bit Floating-point SIMD (paired single)
  • Externes Bus:
    • In der Spitze 1,3 GB/s Bandbreite
    • 32-bit Adressspeicher
    • 64-bit Daten-Bus; 162 MHz Takt
  • Interner Speicher:
    • L1: Befehl 32 KB, Daten 32 KB (8 Wege)
    • L2: 256 KB (2 Wege)

Grafik

  • Name: Flipper
  • Hersteller: ArtX/Nintendo (ArtX ist seit 2000 Teil von ATI und gehört damit jetzt zu AMD)
  • Herstellungsverfahren: 0,18 Mikrometer
  • Taktfrequenz: 162 MHz
  • Leistung: 9,4 Gflops
  • Texturen pro Renderpass: 8
  • Höchste mögliche Auflösung: 1920×1080 Pixel
  • Polygon Performance: 40 (peak) Millionen Polygone/Sekunde mit allen Effekten
  • Eingearbeiteter Framebuffer und Z-Buffer:
    • Etwa 2 MB Kapazität (jeweils 1 MB für die Buffer)
    • Verträgliche Latenzzeit: 5 Nanosekunden
    • RAM: 1T-SRAM
  • Eingearbeiteter Texturencache:
    • Etwa 1 MB Kapazität
    • Verträgliche Latenzzeit: 5 Nanosekunden
    • RAM: 1T-SRAM
  • Texturlesebandbreite: In der Spitze 10,4 GB/s
  • Hauptspeicherbandbreite: In der Spitze 2,6 GB/s
  • Farbtiefe
    • 24-bit RGB/RGBA
    • 24-bit Z-Buffer
  • Bildverarbeitungsfunktionen:
    • Nebel
    • Subpixel-Antialiasing
    • 8 Hardwarelichter
    • Alpha Blending
    • Virtuelles Texturendesign
    • Multi-texturing, Bump-Mapping
    • Environment Mapping
    • Mip Mapping
    • Bilineares Filtern
    • Trilineares Filtern
    • Anisotropes Filtern
    • Echtzeit Hardwaretexturdekompression (S3TC)
    • Echtzeit Displaylist-Dekompression
    • Dreizeiliger Hardware-Antiflackerfilter
  • Analog AV Out:
    • Ausgang Pal: Composite(FBAS)-, RGB-Signale am proprietären Multi-AV-Port
    • Ausgang NTSC: Composite(FBAS)-, S-Video(YC)-Signale am proprietären Multi-AV-Port (RGB geht mit einem speziellen NTSC-RGB-Kabel
  • Digital AV Out:
    • Komponentensignal(YPbPr) am proprietären Digital-AV-Port

Audio

  • Hersteller: Macronix
  • Proprietärer 16 Bit DSP
  • Taktfrequenz: 81 MHz
  • Befehlsspeicher:
    • 8 KB ROM
    • 8 KB RAM
  • Datenspeicher:
    • 8 KB RAM
    • 4 KB ROM
  • Gleichzeitige Audiokanäle: 64 3D Kanäle (Maximal Dolby Surround)
  • Kodierung: ADPCM
  • Samplingfrequenz: 48 KHz
  • Dolby Surround ProLogic II

Zusätzliches

Gamecube-disk.jpg

GameCube-Disk mit einer Speicherkapazität von 1,46 GB

Nintendo GameCube memory card.png

Speicherkarte (Memory Card 59)

  • System-RAM:
    • 24 MB Kapazität
    • 10 Nanosekunden Zugriffszeit
    • 324 MHz, 64-bit bus
    • 2.6 GB/S Bandbreite
    • 1T-SRAM (kombiniert die Vorteile von SRAM mit erheblich reduziertem Ressourcenaufwand)
  • ARAM (Audio/Auxilliary RAM):
    • 16 MB Kapazität
    • SDRAM
    • 81 MHz Taktrate, 8 Bit Bus
  • Laufwerk:
    • Typ: Constant Angular Velocity (CAV)
    • Zugriffszeit: 126 Millisekunden
    • Datentransfer: max 2,4MB/s
  • Datenträger:
    • Hersteller: Panasonic
    • Basiert auf DVD, aber proprietäres Format
    • Durchmesser: 8 cm
    • 1,46 GB Kapazität
  • Controller-Anschlüsse: 4
  • Memory-Card-Steckplätze: 2
  • Analoge Audio/Video-Ausgänge: 1
  • Digitale Audio/Video-Ausgänge: 1 (in der neueren Version des GameCubes nicht mehr vorhanden)
  • Serielle Hochgeschwindigkeitsanschlüsse: 2 (für Modem oder Ethernet, für den zweiten Anschluss gibt es keine Geräte und er ist in der neueren Version des GameCubes ebenfalls nicht mehr vorhanden)
  • Parallele Hochgeschwindigkeitsanschlüsse: 1 (Game Boy-Player)
  • Stromversorgung: AC-Adapter DC 12 V, 3,25 A
  • Abmessungen Konsole: 150 mm × 161,5 mm × 110 mm

Spiele

Hauptartikel: GameCube-Spiele

Für den GameCube sind über 350 Spiele verfügbar, zu den bekanntesten zählen u. a.:

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