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Ōkami

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Ōkami
Developer(s) Ready at Dawn
Publisher(s) Capcom
Relase(s) 2006
13. Juni 2008
Genre(s) Abenteuer
Freigegeben ESRB: Teen
USK: 12
Konsole(n) Nintendo Wii
CreditsGalerie


Bei Ōkami handelt es sich um ein japanisches Videospiel von Capcom, das 2006 für die Playstation 2 erschien, 2008 für die Nintendo Wii. Ōkami gilt als innovatives Spiel, das durch seine dichte Atmosphäre überzeugt. Die Spielmechanik erinnert stark an die The Legend of Zelda Reihe. Der Direktor des Spiels, Hideki Kamiya, behauptet von sich selber, ein großer „Zelda“-Fan zu sein.


In diesem Action-Adventure schlüpft der Spieler in die Rolle der japanischen Sonnengöttin Amaterasu, um die Welt Nippon von allerlei Dämonischen Wesen zu befreien und sie so wieder herzustellen. Die verschiedenen Figuren und Wesen sind dabei aus der japanischen Mythologie und aus dem Shintoismus übernommen. Schon allein der Titel des Spiels ist ein Wortspiel. Das Wort ōkami heißt im Japanischen „Wolf“. Die Kanji-Schriftzeichen, aus denen der Titel geformt ist bedeuten aber auch „große Gottheit“. Anders geschrieben, aber gleich ausgesprochen, bedeutet es auch „großes Papier“, was eine Anspielung auf den malerischen Grafikstil des Spiels ist, der sich an japanischer Tuschmalerei orientiert.


Inhaltsverzeichnis

Unterschiede in der Wii-Version

In der Wii-Version wird der göttliche Pinsel mittels der Pointerfunktion der Wiimote gesteuert und Angriffe durch Schütteln der Wiimote. Außerdem besitzt sie erstmals einen 16:9 Modus und schärfe Texturen. Da die Clover Studios zum Zeitpunkt der Entwicklung der Wii-Version nicht mehr existierten, ist zudem der Abspann des Spiels nicht mehr vorhanden. Da dieser das Logo der Clover Studios enthielt und Capcom nicht mehr die Rechte an dem Logo besaß, sah man sich daher gezwungen den gesamten Abspann zu entfernen.


Gameplay

In Ōkami steuert der Spieler Amaterasu durch eine malerisch gestaltete Umgebung. Die Geschichte zieht sich ziemlich linear durch das Spielgeschehen, es gibt aber auch einige Nebenaufgaben. Die Kämpfe sind überwiegend optional und finden in einer plötzlich auftauchenden, abgegrenzten „Arena“ statt, in welcher Amaterasu Gegner durch Waffen, Kampftechniken und Pinseltechniken bekämpfen kann. Die Waffen, die von den Throninsignien Japans inspiriert wurden, können als Erst- oder Zweitwaffe ausgerüstet werden. Der Spieler muss in vielen Situation den „Göttlichen Pinsel“ benutzen. Hierzu lässt sich das Spiel mit der B-Taste „einfrieren“. Das Bild ähnelt nun einer traditionellen Papierrolle, die für Tuschmalerei verwendet wird. Mit der A-Taste (oder für schnurgerade Linien auch mit der Z-Taste) und einer Bewegung der Wiimote kann man nun zeichnen. So werden zum Beispiel Brücken repariert, Feinde bekämpft oder Wind erzeugt. Diese Techniken erlernt Amaterasu während des Spiels, wenn man Sternbilder vervollständigt. Man erhält die Techniken (insgesamt 13 verschiedene) von Göttern, angelehnt an die chinesischen Tierzeichen.

Musik

Die Musik von Ōkami wurde von klassischen japanischen Folklore-Stücken inspiriert und reicht von melodischen Flötenklängen zu dramatischen Trommelwirbeln, Donnergrollen, Orchester, Trompeten usw. Das Lied „Reset“, das während des Abspanns zu hören ist, wurde von Ayaka Hirahara gesungen. Capcom veröffentlichte zu dem Spiel einen Soundtrack mit 5 CDs, der aber nur in Japan erschien. Man kann am Ende des Spiels eine Art „Musiktheater“ freischalten, mit dem man sich die Musik des Spiels anhören kann.


Auszeichnungen

Auf dem Edinburgh Interactive Festival 2007 erhielt Ōkami den begehrten Edge Award. Des Weiteren ist Ōkami laut Games Aktuell das „künstlerisch wertvollste Spiel der modernen Videospielgeschichte“.

  1. Game Informer: Game of the Month (Oktober 2006)
  2. IGN: Game of the Year 2006, Adventure Game of the Year 2006, Best Story 2006, Most Innovative Design
  3. GameSpot: Beste Grafik (Artistic) 2006
  4. Gametrailers: Bestes PS2-Spiel 2006

Weblinks

  1. Offizielle Webseite
  2. Review zur Wii-Version auf Gamers.de