FANDOM


Sin and Punishment: Hoshi no Keishōsha
Sin and Punishment Cover
Entwickler Treasure
Verleger Nintendo
Veröffentlichung(en) Nintendo 64
Japan 21. November 2000
Virtual Console
Japan 20. September 2007
America 1. Oktober 2007
Europe 28. September 2007
iQue Player
China 2004
Genre(s) Shooter, Action
Freigegeben USK: 12

PEGI: 12+
ESRB: Teen

Konsole(n) Nintendo 64, iQue Player, Wii (Virtual Console)
Nachfolger Sin and Punishment 2
CreditsGalerie

Sin and Punishment: Hoshi no Keishōsha ist ein Spiel für das Nintendo 64, welches am 21. November 2000 erstmals in Japan erschien. Es gab keine weitere Veröffentlichung für die Nintendo 64. Erst 2004 kam eine weitere Version für den iQue Player auf den chinesischen Markt. Die internationale Veröffentlichung fand erst mit der Virtual Console statt. Dort erschien das Spiel erstmals am 28. September 2007 in Europa. Es ist der Vorgänger von dem lang erwartetem Wii-Spiel Sin and Punishment 2. Entwickler ist Treasure, Verleger Nintendo.

Gameplay

Ein schmuckes, kleines VR-Tutorial führt einen in die recht anspruchsvolle Spielmechanik ein, hier erklärt ein knuffiger Bob-Omb-Verschnitt Step by Step die Steuerung. Ähnlich wie bei frühen 2.5-D Shoot'em Ups wie Space Harrier oder Afterburner folgt euer virtuelles Alter Ego stets einer vordefinierten Laufbahn. Ebenso wie Panzer Dragoon und Rez zählt S&P somit zu den sogenannten "Rail-Shootern". Entlang dieser Route lässt sich via beherztem Druck auf die C- oder Pfeiltasten nach links bzw. rechts ausweichen, wer doppelt auf die Buttons hämmert, slidet besonders fix über den Bildschirm. Per Schultertaste springt man, per Doppelsprung lassen sich auch die größten Schutthaufen sicher ausmanövrieren.

Die Laufgeschwindigkeit lässt sich indes nicht beeinflussen. Gleichzeitig steuert man per Analog-Stick ein Zielkreuz über den Bildschirm, mit dem ganzen Kohorten von Gegnern ins Nirvana befördert werden. Ähnlich wie bei einem Ego-Shooter lassen sich Lauf- und Schussrichtung getrennt voneinander bestimmen.

Hat man die ungewöhnliche Kontrolle jedoch einmal verinnerlicht, macht sich leider schnell Ernüchterung breit; der Schwierigkeitsgrad des ambitionierten Geballers ist - untypisch für Treasure - viel zu niedrig ausgefallen. Die vereinzelten Hindernisse überspringt man souverän, den vorhersehbaren Schussfolgen lässt sich leicht ausweichen.

Der übrige Anspruch wird durch seinem penetrantes Dauerfeuer und die absolut unnötige Lock-On-Funktion zu Nichte gemacht. So beißen selbst Bossgegner in Rekordzeit ins ansprechend modellierte Gras. Selbst ungeübte Joypad-Athleten zocken sich locker flockig in zwei Stunden zum Abspann. Endgültig zur Farce gerät Sin and Punishment im Zweispielermodus. Hier übernimmt ein Zocker die Beinarbeit, während euer Kamerad sich einzig und allein aufs Zielen konzentriert. Für Motivation sorgt lediglich die spannende Hintergrundgeschichte, die in aufwendigen Zwischensequenzen fort gesponnen wird.

Grafisch darf sich Sin and Punishment getrost zum 64Bit-Olymp zählen, dem bereits Conker's Bad Fur Day und Donkey Kong 64 beiwohnen. Dank den vordefinierten Levelrouten hatten die Entwickler reichlich Rechen-Ressourcen für üppige Polygonbauten und imposante Effekte frei. So stapft ihr über wogende Wiesen, einen voll animierten Großstadthighway saust im Tiefflug an den Großkampfschiffen einer Flotte vorbei. Sämtliche architektonischen Meisterwerke sind famos und abwechslungsreich texturiert und verpassen jedem Level sein eigenes Look & Feel.

Die Animationen des feindlichen Kanonenfutters sind butterweich ausgefallen, zudem beeindruckt deren variantenreiches Design und die schiere Menge die gleichzeitig über die Mattscheibe flimmert. Trotz des hohen Gegneraufkommens geht die Framerate zu keinem Zeitpunkt in die Knie, stets ist flüssiges Zielen möglich. Abgerundet wird die famose Optik von kolossalen Explosionen, die teils gar volumetrisch den Himmel erhellen. Auch akustisch lässt das Modul die Muskeln spielen und beeindruckt mit professioneller, englischer Sprachausgabe, die sämtliche Dialoge unterlegt und die Hintergrundgeschichte so auch Nicht-Japanologen offenbart.

Virtual Console

Virtual Console
Virtualconsole Die Erde wird von den Ruffians bedroht – Mutanten, die gezüchtet wurden, um Nahrungsengpässe zu beheben, und die sich jetzt gegen ihre Schöpfer erhoben haben. Als junger Widerstandskämpfer mit dem Ziel, die Erde zu befreien, musst du Welle auf Welle biogenetischer Wesen und korrupter Soldaten abwehren.

Zum ersten Mal können Spieler außerhalb Japans die atemberaubende Action dieses Klassikers für Nintendo 64 erleben, erstellt von den Meistern des Genres: Treasure Co. Ltd.

Kämpfe dich zu Lande, zu Wasser und in der Luft durch Wellen von Gegnern, sammle Energie und Punkteboni. Mit gewaltigen Kombinationen kannst du zusätzliche Zeit gewinnen. Stelle dich gewaltigen Boss-Gegnern. Darüber hinaus kannst du mit einem Freund spielen. Einer kontrolliert die Zielerfassung, der andere steuert den Charakter.

Diese Version wurde speziell für Virtual Console auf einen neueren Stand gebracht. So gibt es jetzt englische Menü- und Trainingstexte sowie englische Untertitel in der Schlusssequenz.

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki